Zusatzqualifikation Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK)

Nach § 3 und § 13 des Arbeitsschutzgesetzes sind Unternehmen mit einem „elektrotechnischen Betriebsteil“ dazu verpflichtet einen Verantwortlichen bestellen, der stets den Überblick über alle technischen Prozesse hat, Gefahrenpotenziale erkennt und überdies ein umfassendes DIN-Wissen aufweist. Mit der Zusatzqualifikation zur Verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK) wurde schon 1995 ein verbindlicher Ausbildungsstandard geschaffen, der geeignete Mitarbeiter eines Unternehmens dazu befähigt, die technische Sicherheit nach DIN VDE 1000-10 in einem elektrotechnischen Betrieb zu verantworten. Im Januar 2009 wurden hierzu die rechtlichen Bestimmungen zuletzt geändert und an EU-Ausbildungsrichtlinien angepasst. weiterlesen Zusatzqualifikation Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK)

Prozesssichere Bohrungen

Was kaum einer bedenkt: Hochpräzise Kleinteile sind in vielen Branchen unentbehrlich, etwa in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrttechnik, bei der Uhrenherstellung, in der Kerntechnik, Forschung, in Formenbau und Gewindeschneiden. Mikrobearbeitung durch Funkenerosion ist in allen Anwendungsbereichen mit von der Partie.

Diese Bauteile und Formen im Miniaturformat müssen exakt nach Kundenvorgaben mit Bohrungen und Gewinden mit einem Durchmesser von nur einigen wenigen Mikrometern versehen werden. Und dies Prozess- und Qualitätssicher. Möglich wird dies durch die Mikromaterialbearbeitung. Sie umfasst verschiedene Bearbeitungsverfahren, wie etwa Bohren, Fräsen, Strukturieren und Schneiden. Beim Mikrobohren durch Funkenerosion werden durch gezielte elektrische Entladungen winzige Öffnungen gebohrt. Werkstück und Werkzeug (Elektrode) gelangen nicht in Kontakt, sondern zwischen beiden entsteht ein Lichtbogen, der das Material des Werkstücks abträgt. Das Werkstück muss absolut leitfähig sein, damit diese Technik anwendbar ist. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen u.a. in der hohen Präzision, in der Flexibilität bei der zu bearbeitenden Formenvielfalt und in der erzielbaren Oberflächenqualität. Beim Mikrobohren durch Funkenerodieren können schwierige und komplexe Formen mit sehr engen Toleranzen bearbeitet werden. Der geringstmögliche mit Funkenerodieren erzielbare Bohrungsdurchmesser liegt in der Größenordnung von 30µm. Da bei diesem Bearbeitungsverfahren Werkzeug und Werkstück nicht in Kontakt kommen, können sehr harte Metalle wie Titan damit bearbeitet werden. Funkenerosion ist aufgrund der erzielbaren hohen Oberflächenqualität und Präzision in allen Anwendungsbereichen einsetzbar. weiterlesen Prozesssichere Bohrungen

Bewährt und vielseitig einsetzbar – der Kolbenkompressor

Von R. Castelnuovo – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=375503

Kompressoren werden in unterschiedlichen Bauformen angeboten. Eine der ältesten, aber immer noch aktuelle und bewährte Variante sind Kolbenkompressoren. Verdichter dieses Typs arbeiten effektiv, sind vielseitig einsetzbar und haben nach wie vor einen hohen Marktanteil. Das grundsätzliche Prinzip, nach dem sie arbeiten, basiert auf einem Zylinder, in dem ein Kolben läuft. Dieser treibt mit einem Pleuel eine Kurbelwelle an, über die Luft oder Gas in einem geschlossenen Gehäuse (Tank) erst komprimiert und danach mit erhöhtem Druck freigesetzt wird. Das Prinzip ähnelt dem einer Luftpumpe. Einfach wirkende Kompressoren nutzen zur Verdichtung nur eine Kolbenseite, doppelt wirkende Kompressoren nutzen die Ober- und Unterseite des Kolbens. Als Antrieb werden sowohl Elektro- als auch Verbrennungsmotoren eingesetzt. weiterlesen Bewährt und vielseitig einsetzbar – der Kolbenkompressor

Industrieboden

In vielen industriellen Bereichen werden an die Räumlichkeiten sehr hohe Ansprüche gestellt. Dies betrifft nicht nur die Räumlichkeiten selbst sondern vor allem die industriellen Böden. Entgegen herkömmlichen Fußböden müssen industrielle Böden eine längere Lebensdauer bieten sowie fugenlos, schlag- und kratzfest sowie stoßfest sein. Nur durch eine glatte Oberfläche können die industriellen Fußböden auch unter schwierigen Verhältnissen problemlos gereinigt und sauber gehalten werden. All dies erfüllt der Kunstharzboden, welchen man unter www.barit.de finden kann. weiterlesen Industrieboden

Chemische und physikalische Prozesse in der Pyrotechnik

ExplosivAls Pyrotechnik (aus dem Griechischen für „Feuer“) bezeichnet man die Technik einer kontrollierten, meist explosiv ablaufenden Verbrennung. Eine Berufsausbildung oder ein Studium der Pyrotechnik gibt es nicht. Die Geschichte des Feuerwerks ist bereits viele hundert Jahre alt. Die ersten Feuerwerke gab es wahrscheinlich in China in der Zeit zwischen 960 und 1270. In der Barockzeit waren Feuerwerke sehr beliebt. weiterlesen Chemische und physikalische Prozesse in der Pyrotechnik