Flüssiggas als alternative Energiequelle

Bei Flüssiggas, auch Treibgas genannt, handelt es sich um Verbindungen aus Kohlenwasserstoff. Ferner ist Flüssiggas auch ein fossiler Brennstoff, welcher sich bereits vor mehreren Millionen Jahren in Folge von Ablagerung organischer Stoffe und unter sehr hohem Druck sowie dem Ausschluss von Sauerstoff als eine Komponente von Rohöl entwickelt hat. Weitere Informationen zur Herstellung, der Geschichte, dem Einsatzgebiet, den Fördermitteln von Flüssiggas und wie Sie Geld mit Flüssiggas sparen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Herstellung und die Geschichte von Flüssiggas

Insgesamt betrachtet ist Flüssiggas eigentlich ein Begleitprodukt, dass infolge der Rohölverarbeitung in einer Raffinerie geschaffen wird. Propan und Butan, kettenförmige und gesättigte Kohlenwasserstoffe, sind die Kernelemente von Flüssiggas. In seinem ursprünglichen Zustand ist Flüssiggas gasförmig, aber unter Druck von mindestens 7 bar verflüssigt es sich. Ferner ist es schwerer als Luft und sammelt ich daher am Boden oder in anderen Vertiefungen an. Es ist ungiftig und im flüssigen Zustand nicht gefährlich für das Grundwasser. Flüssiggas wird in Druckflaschen gespeichert und transportiert.
Bereits 1904 wurde das erste Flüssiggas durch thermische Spaltung in Augsburg hergestellt, welches damals in der Industrie als Treib- und Brennstoff verwendet worden ist. 1912 gab es dann die erste Haushaltsanlage in den USA, die mit Flüssiggas betrieben wurde. Nach dem Erfolg in den USA führten einige Jahre später auch viele europäische Länder den Verkauf von Flüssiggas ein. Ab 1934 wurde Flüssiggas erstmals auch in Deutschland für Haushalts- und Gewerbezwecke verkauft.

Wofür wird Flüssiggas verwendet und warum können Sie beim Tanken sparen?

Flüssiggas ist unter anderem in kleinen 5, 11 oder 33 kg Flaschen erhältlich und kann in dieser Form für Grills oder Camping-Gaskocher genutzt werden. In noch kleinerer Menge wird es auch für Gasfeuerzeuge verwendet. Größere Mengen Flüssiggas wiederum werden in speziellen Tanks für Heizungsanlagen gelagert und zum Heizen benutzt. Darüber hinaus wird Treibgas auch als Kraftstoff bei Ottomotoren genutzt  Der wesentliche Vorzug von Flüssiggas im Vergleich zu Benzin besteht in einem geringeren Ausstoß von Schadstoffen. Es kann sich für Sie finanziell lohnen ihr Auto auf Flüssiggas umzurüsten, wenn es noch neu ist und eine sehr hohe Fahrleistung im Jahr erreicht, weil die Betriebs- und vor allem Tankkosten bei Flüssiggas deutlich geringer sind.

Inwiefern schont Flüssigkeit die Umwelt?

Der größte Vorteil bei der Verwendung von Flüssiggas für Verbrennungsmotoren zeigt sich darin, dass die Abgase viel weniger Schadstoffe enthalten. Es werden kaum Stickoxide oder unverbrannter Kohlenwasserstoff ausgestoßen. Ebenso entsteht kaum Ruß, weshalb auch Gabelstapler, die in Lagerhallen also geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen, mit Treibgas betrieben werden. Außerdem ist auch der Ausstoß von Kohlendioxid bei Flüssiggas um 15 Prozent niedriger als bei Benzin.  In vielen Ländern wird Flüssiggas sehr tief besteuert, auch als Kraftstoff wegen der ökologischen Vorteile, die aus der Nutzung von Flüssiggas im Vergleich zu Benzin entstehen. Aufgrund der preislichen und steuerlichen Vorteile ist es trotz der hohen Kosten für die Umrüstung von Autos auf Flüssiggas lohnenswert diese Investition zu tätigen.

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