Kyocera baut in Shiga, Japan, ein neues Werk zur Herstellung von automatisiertem Fertigungsequipment für „Smart Factory“

Die Anlage wird Produktionszubehör für Kyocera entwickeln, um den Einsatz von Robotik und KI-Technologien zu stärken.

Kyocera: Architektonische Darstellung des neuen Werks
Kyocera: Architektonische Darstellung des neuen Werks

Kyocera hat mit dem Bau einer neuen Anlage auf dem Gelände des Yasu-Produktionskomplexes in der Präfektur Shiga, Japan, begonnen. Die Anlage wird Kyoceras eigene automatisierte Produktionsausrüstung entwickeln und produzieren. So kann das Unternehmen in Zukunft den Einsatz von Robotik und künstlicher Intelligenz (KI) in der Fertigung intensivieren. Der erste Spatenstich wurde am 3. April vor Ort gesetzt. weiterlesen Kyocera baut in Shiga, Japan, ein neues Werk zur Herstellung von automatisiertem Fertigungsequipment für „Smart Factory“

Innovation bei Verbundstoffen in zeit- und kosteneffizienter Fertigung komplexer Flugzeugteile

JEC Aerospace Innovation Award 2019 geht an herone und die Entwicklungspartner Victrex und TU Dresden.

Bildquelle: herone

Die herone GmbH aus Dresden hat den prestigeträchtigen JEC Innovation Award 2019 in der Kategorie Aerospace Application für ein ganz aus thermoplastischen Kunststoffen bestehendes Antriebswellensystem mit angespritztem Zahnrad erhalten. Die Technologie birgt enormes Potenzial für Leichtbau-Anwendungen in der Luftfahrt, die Victrex mit seiner neuen Generation von PAEK-Hochleistungspolymeren ermöglicht.

Die Antriebswelle besteht aus einem aus thermoplastischen UD-Tapes geflochtenen Vorformling, einem sogenannten „organoTube“, der zuerst zu einem stoffschlüssigen Composite-Rohr konsolidiert und anschließend im Spritzgusswerkzeug mit VICTREX™ PEEK 90HMF40 überspritzt wird. Die unidirektionalen Tapes bestehen aus kontinuierlichen Kohlenstofffasern, die mit VICTREX AE™ 250 imprägniert wurden. Das Verfahren wurde vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden und von der herone GmbH entwickelt, um hochwertige Hohlprofile aus endlosfaserverstärkten PAEK-Verbundwerkstoffen herzustellen. Die Kombination mit dem Spritzguss erlaubt dabei, weitere Funktionen zu integrieren; in diesem Fall ein Zahnrad mit stoffschlüssiger Anbindung und geometrischen Hinterschnitten, die höhere Torsionsfestigkeit ermöglichen.

„Wir freuen uns sehr über diesen JEC Award. Er bedeutet jedem, der im spannenden Feld der Verbundstoffe arbeitet, sehr viel“, sagt Daniel Barfuss, Managing Partner bei der herone GmbH. „Wir führen in unserer Lösung Innovationen zusammen, das heißt die Hohlprofiltechnologie und die von Victrex entwickelte Technik des Hybrid Mouldings. Das ist Teamarbeit in Aktion. Gemeinsam definieren wir die Grenzen der Verbundstofftechnologie in der Luftfahrt neu.“ weiterlesen Innovation bei Verbundstoffen in zeit- und kosteneffizienter Fertigung komplexer Flugzeugteile

Metten GmbH Schlauchschutzlösungen

Kunststoffgranulat

Die Firma Metten GmbH mit Sitz im niederrheinischen Brüggen ist der richtige Partner, wenn es sich um Kunststoffprodukte wie Schlauchschutzlösungen für Hydraulik und Pneumatikschläuche handelt.
Nicht selten kommt es vor das Hydraulik und Pneumatikschläuche beschädigt werden und diese ersetzt werden müssen. Ein Unterfangen, das nicht nur Zeit und Nerven kostet, sondern mit erheblichen Kosten verbunden ist. Sollte man sich also vor Schaden schützen wollen, dann ist man bei dieser Firma bestens aufgehoben. Diese Firma hat sich über die Jahre, in Bezug auf Schlauchschutzlösungen einen hervorragenden Ruf aufgebaut. weiterlesen Metten GmbH Schlauchschutzlösungen

Pendelrollenlager: Schwer belastbar und Robust

Verschiedene Typen von Lagern
Verschiedene Typen von Lagern

Beim Pendelrollenlager handelt es sich um ein extrem belastbares Lager, das für höchste Radial- und Axialbelastungen geeignet ist. Zudem kann dieser Wälzlagertyp gut Fluchtungsfehler ausgleichen.

Das Pendelrollenlager wurde ebenso wie das Pendelkugellager von Sven Gustaf Wingqvist erfunden. Im Jahr 1907 gründete der Schwede  die Firma SKF, den heutigen globalen Marktführer für Wälzlager, um seine Erfindung des Pendelrollenlagers (sphärisches Kugellager) zu vermarkten. weiterlesen Pendelrollenlager: Schwer belastbar und Robust

Prozesssichere Bohrungen

Was kaum einer bedenkt: Hochpräzise Kleinteile sind in vielen Branchen unentbehrlich, etwa in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrttechnik, bei der Uhrenherstellung, in der Kerntechnik, Forschung, in Formenbau und Gewindeschneiden. Mikrobearbeitung durch Funkenerosion ist in allen Anwendungsbereichen mit von der Partie.

Diese Bauteile und Formen im Miniaturformat müssen exakt nach Kundenvorgaben mit Bohrungen und Gewinden mit einem Durchmesser von nur einigen wenigen Mikrometern versehen werden. Und dies Prozess- und Qualitätssicher. Möglich wird dies durch die Mikromaterialbearbeitung. Sie umfasst verschiedene Bearbeitungsverfahren, wie etwa Bohren, Fräsen, Strukturieren und Schneiden. Beim Mikrobohren durch Funkenerosion werden durch gezielte elektrische Entladungen winzige Öffnungen gebohrt. Werkstück und Werkzeug (Elektrode) gelangen nicht in Kontakt, sondern zwischen beiden entsteht ein Lichtbogen, der das Material des Werkstücks abträgt. Das Werkstück muss absolut leitfähig sein, damit diese Technik anwendbar ist. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen u.a. in der hohen Präzision, in der Flexibilität bei der zu bearbeitenden Formenvielfalt und in der erzielbaren Oberflächenqualität. Beim Mikrobohren durch Funkenerodieren können schwierige und komplexe Formen mit sehr engen Toleranzen bearbeitet werden. Der geringstmögliche mit Funkenerodieren erzielbare Bohrungsdurchmesser liegt in der Größenordnung von 30µm. Da bei diesem Bearbeitungsverfahren Werkzeug und Werkstück nicht in Kontakt kommen, können sehr harte Metalle wie Titan damit bearbeitet werden. Funkenerosion ist aufgrund der erzielbaren hohen Oberflächenqualität und Präzision in allen Anwendungsbereichen einsetzbar. weiterlesen Prozesssichere Bohrungen