Arbeitssicherheit in Industrieunternehmen

Arbeitsschutz in der Industrie
Arbeitsschutz in der Industrie ist wichtig

Sicherheit geht vor! Dieser Grundsatz spielt vor allem in Unternehmen eine wichtige Rolle, da hier Führungskräfte und Vorgesetzte für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter verantwortlich sind. Doch was zeichnet eigentlich in der Praxis einen optimalen Arbeitsschutz aus, der voll und ganz den gesetzlichen Vorgaben entspricht?

Warum ist ein umfangreicher Arbeitsschutz heute so wichtig?

Arbeitsschutzmaßnahmen
Arbeitsschutzmaßnahmen schützen die Gesundheit der Mitarbeiter

Die Arbeitssicherheit ist im Allgemeinen gleich aus zwei Gründen von großer Bedeutung für Unternehmen. So sichern Arbeitsschutzmaßnahmen zum einen die gesundheitliche Unversehrtheit der eigenen Mitarbeiter. Hier soll der Arbeitsschutz unter anderem sicherstellen, dass das Personal sowohl kurzfristig als auch langfristig vor gesundheitlichen Schäden bewahrt wird. Weiterhin ist der Arbeitsschutz in Deutschland gesetzlich durch das Arbeitsschutzgesetz geregelt und enthält klare Vorgaben für Unternehmen. Kommt es hier zu Missachtungen der Gesetze, so kann das für Betriebe empfindliche Konsequenzen wie beispielsweise hohe Geldstrafen nach sich ziehen. Im Extremfall kann ein Mangel hinsichtlich der Arbeitssicherheit sogar dazu führen, dass ein Betrieb zwangsweise geschlossen wird. In diesem Fall müssen verantwortliche Personen nicht selten mit einer Strafverfolgung oder der Geltendmachung von zivilrechtlichen Ansprüchen rechnen. weiterlesen Arbeitssicherheit in Industrieunternehmen

Zusatzqualifikation Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK)

Nach § 3 und § 13 des Arbeitsschutzgesetzes sind Unternehmen mit einem „elektrotechnischen Betriebsteil“ dazu verpflichtet einen Verantwortlichen bestellen, der stets den Überblick über alle technischen Prozesse hat, Gefahrenpotenziale erkennt und überdies ein umfassendes DIN-Wissen aufweist. Mit der Zusatzqualifikation zur Verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK) wurde schon 1995 ein verbindlicher Ausbildungsstandard geschaffen, der geeignete Mitarbeiter eines Unternehmens dazu befähigt, die technische Sicherheit nach DIN VDE 1000-10 in einem elektrotechnischen Betrieb zu verantworten. Im Januar 2009 wurden hierzu die rechtlichen Bestimmungen zuletzt geändert und an EU-Ausbildungsrichtlinien angepasst. weiterlesen Zusatzqualifikation Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK)

Prozesssichere Bohrungen

Was kaum einer bedenkt: Hochpräzise Kleinteile sind in vielen Branchen unentbehrlich, etwa in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrttechnik, bei der Uhrenherstellung, in der Kerntechnik, Forschung, in Formenbau und Gewindeschneiden. Mikrobearbeitung durch Funkenerosion ist in allen Anwendungsbereichen mit von der Partie.

Diese Bauteile und Formen im Miniaturformat müssen exakt nach Kundenvorgaben mit Bohrungen und Gewinden mit einem Durchmesser von nur einigen wenigen Mikrometern versehen werden. Und dies Prozess- und Qualitätssicher. Möglich wird dies durch die Mikromaterialbearbeitung. Sie umfasst verschiedene Bearbeitungsverfahren, wie etwa Bohren, Fräsen, Strukturieren und Schneiden. Beim Mikrobohren durch Funkenerosion werden durch gezielte elektrische Entladungen winzige Öffnungen gebohrt. Werkstück und Werkzeug (Elektrode) gelangen nicht in Kontakt, sondern zwischen beiden entsteht ein Lichtbogen, der das Material des Werkstücks abträgt. Das Werkstück muss absolut leitfähig sein, damit diese Technik anwendbar ist. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen u.a. in der hohen Präzision, in der Flexibilität bei der zu bearbeitenden Formenvielfalt und in der erzielbaren Oberflächenqualität. Beim Mikrobohren durch Funkenerodieren können schwierige und komplexe Formen mit sehr engen Toleranzen bearbeitet werden. Der geringstmögliche mit Funkenerodieren erzielbare Bohrungsdurchmesser liegt in der Größenordnung von 30µm. Da bei diesem Bearbeitungsverfahren Werkzeug und Werkstück nicht in Kontakt kommen, können sehr harte Metalle wie Titan damit bearbeitet werden. Funkenerosion ist aufgrund der erzielbaren hohen Oberflächenqualität und Präzision in allen Anwendungsbereichen einsetzbar. weiterlesen Prozesssichere Bohrungen

Bewährt und vielseitig einsetzbar – der Kolbenkompressor

Von R. Castelnuovo – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=375503

Kompressoren werden in unterschiedlichen Bauformen angeboten. Eine der ältesten, aber immer noch aktuelle und bewährte Variante sind Kolbenkompressoren. Verdichter dieses Typs arbeiten effektiv, sind vielseitig einsetzbar und haben nach wie vor einen hohen Marktanteil. Das grundsätzliche Prinzip, nach dem sie arbeiten, basiert auf einem Zylinder, in dem ein Kolben läuft. Dieser treibt mit einem Pleuel eine Kurbelwelle an, über die Luft oder Gas in einem geschlossenen Gehäuse (Tank) erst komprimiert und danach mit erhöhtem Druck freigesetzt wird. Das Prinzip ähnelt dem einer Luftpumpe. Einfach wirkende Kompressoren nutzen zur Verdichtung nur eine Kolbenseite, doppelt wirkende Kompressoren nutzen die Ober- und Unterseite des Kolbens. Als Antrieb werden sowohl Elektro- als auch Verbrennungsmotoren eingesetzt. weiterlesen Bewährt und vielseitig einsetzbar – der Kolbenkompressor