Software-Engineering: der Lebenszyklus eines Programms

Jedes Computerprogramm hat einen bestimmten Lebenszyklus. Grob zusammengefasst beinhaltet dieser Lebenszyklus die Problementstehung, den Entwicklungsprozess, die Implementierung und die Nutzung des Programms. Es sind also alle Bereiche der Entwicklung und Anwendung der Software in diesem Lebenskreislauf enthalten – von der ersten Idee bis zu dem Moment, bis das Programm von einer Nachfolgeversion abgelöst wird beziehungsweise bis es nicht mehr benötigt wird. Eine wichtige Aufgabe der Entwickler ist dabei das Product-Lifecycle-Management (PLM). Im Rahmen von PLM muss ein verantwortlicher Software-Ingenieur alle einzelnen Schritte überwachen. In diesem Artikel soll dieser Kreislauf anhand der Programmierung eines Browser-Games vorgestellt werden.  weiterlesen Software-Engineering: der Lebenszyklus eines Programms

Quantencomputer in naher Zukunft?

Noch sind Quantencomputer eine schöne Phantasie, die zwar theoretisch funktioniert und von Wissenschaftlern auch schon entwickelt wurden, doch ist die Zeit noch fern, in der sie die heutigen Computer ablösen. Aber auch Wartezeiten zur Datenübertragung fielen aus, weil der Quantencomputer auf einem Prinzip basiert, in welchem der Spin, also die Eigenrotation von Elektronen, für die Datenübertragung genutzt würde.

Teilchenphysik
Teilchenphysik (Foto: © Vertigo Signs – Fotolia.com)

Vorstellen kann man sich die Funktion eines Quantencomputers so, das bereits zum Zeitpunkt der Eingabe, also quasi just in time, die Übertragung beim Empfänger ankommt. Bisher gibt es noch ein großes Problem, welches die serielle Entwicklung von Quantencomputern hemmt. Der Quantencomputer verfügt über eine ausgewachsene Dekohärenz, er ist also vergesslich. Da er seine Zustände nicht speichern kann, wie es der Computer an sich tut, würden Daten letztendlich verloren gehen. Aber wie kann man die Dekohärenz überwinden und einen Computer entwickeln, der um ein vielfaches schneller und somit effektiver wäre als der Computer, der in der heutigen Zeit genutzt wird? weiterlesen Quantencomputer in naher Zukunft?

Fahrzeugdynamik – Fahrzeugstatik – Fahrzeugkinetik

Wenn bei einem Fahrzeug von Dynamik gesprochen wird, dann meist im Hinblick auf Traktion, Kurvenlage, Straßenlage, Spurtreue, Beschleunigung und Bremsverhalten. In der Fahrzeugkonstruktion beschreibt die Fahrzeugdynamik konkrete und messbare Werte.

Fahrzeugtechnik
Fahrzeugtechnik (Foto: © mickey hoo – Fotolia.com)

Die Fahrzeugdynamik setzt sich aus der Fahrzeugstatik und der Fahrzeugkinetik zusammen.
Alle drei Bereiche führen zu Verbesserungen einzelner Bauteile oder Baugruppen und erhöhen die Langlebigkeit eines Fahrzeuges und die Sicherheit für die Passagiere. Im günstigsten Fall kommt eine Ersparnis bei der Konstruktion heraus. Dies kann eine Ersparnis an Material und somit an Gewicht sein oder an finanziellem Aufwand zum Bau des Fahrzeuges. weiterlesen Fahrzeugdynamik – Fahrzeugstatik – Fahrzeugkinetik

Verbundstoffe in der Luftfahrt

In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich in der Luftfahrtindustrie im Bereich der Verbindungen von Oberflächen einiges getan. Die klebende Verbindung löst das bisherige Vernieten immer mehr ab. Die Vorteile einer flexiblen Klebeverbindung liegen auf der Hand. Neben der Gewichtsersparnis ist es die bessere Lastenverteilung an den Übergängen.

Nur mit Nieten und Klebstoff

Luftfahrttechnik
Luftfahrttechnik (Foto © lassedesignen – Fotolia.com)

Flugzeuge, im Besonderen große Passagierjets, unterliegen enormen Kräften, wobei hier die Start- und Landephase besonders hervorzuheben ist. Ein A380, das momentan größte Passagierflugzeug der Welt, muss mit immerhin fast 400 Tonnen die Schwerkraft überwinden. Dazu muss dieses Gewicht auf etwa 380 Stundenkilometer beschleunigt werden. Wer schon einmal bei 200 Km/h mit einem 1,5 Tonnen schweren Fahrzeug auf der Autobahn unterwegs war, kann sich eine ungefähre Vorstellung davon machen, welche Kräfte hier mobilisiert werden. weiterlesen Verbundstoffe in der Luftfahrt

Industrie 4.0 – Chancen für den Produktionsstandort Deutschland

Auf dem VDI-Zukunftskongress „Industrie 4.0“ diskutieren am 30. Januar 2013 Hauptakteure der deutschen Wirtschaft in Düsseldorf über vernetzte Produktion und die Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Entwicklung in der Automatisierungstechnik

 Erfolgreiche und erfolgversprechende Innovationen – darüber sprechen Experten aus Industrie und Wissenschaft auf dem VDI-Zukunftskongress „Industrie 4.0“ (Bild: VDI Wissensforum /Würth Elektronik)

Drei Industrielle Revolutionen liegen hinter uns und sicher ist, dass die nächste, die vierte industrielle Revolution, bereits ihren Anfang genommen hat. Der Paradigmenwechsel durch die hochgradig vernetzten Wertschöpfungsketten wird in evolutionären Schritten erfolgen, die bereits teilweise eingeleitet sind und so wird diese zum ersten Mal vorhergesagte Revolution schneller als bisherige vorangehen. Der Begriff „Industrie 4.0“ bündelt dabei Erwartungen und Hoffnungen an die entscheidende Annäherung zwischen Produktion, Automation, Elektronik und IKT. Für den Standort Deutschland wird dieser Schritt zu einer flexiblen und benutzerzentrierten Automatisierung zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor.  weiterlesen Industrie 4.0 – Chancen für den Produktionsstandort Deutschland